VOVADO

Nutzungsbedingungen

Kurz gesagt: Vovado ist kostenlos, privat betrieben und ohne Werbung. Deine Inhalte gehören dir. Sei anständig zu den anderen. Und weil es nichts kostet, kann niemand dafür geradestehen, wenn es einmal ausfällt.

1. Worum es hier geht

Diese Bedingungen gelten für die Nutzung von Vovado — der Webseite, des Windows-Programms und der Android-App. Sie regeln das Verhältnis zwischen dir und René Hufeisen und Daniel Elskamp als Anbieter.

Wer Vovado betreibt und wie man ihn erreicht, steht im Impressum. Was mit deinen Daten geschieht, steht in der Datenschutzerklärung.

2. Der Vertrag kommt mit dem Konto zustande

Mit dem Anlegen eines Kontos schliesst du einen unentgeltlichen Nutzungsvertrag über diese Bedingungen. Ein Anspruch auf ein Konto besteht nicht.

Dein Konto gehört dir persönlich. Gib die Zugangsdaten nicht weiter und lege kein Konto unter fremdem Namen an. Wenn du den Verdacht hast, dass jemand anderes Zugang hat, ändere das Passwort und sieh in den Einstellungen unter „Angemeldete Geräte“ nach — dort kannst du fremde Anmeldungen einzeln schliessen.

3. Mindestalter

Für Kinder unter 16 Jahren braucht die Nutzung die Zustimmung der Eltern oder Sorgeberechtigten (Artikel 8 DSGVO). Wer jünger ist, legt bitte ohne diese Zustimmung kein Konto an. Dasselbe steht in der Datenschutzerklärung, und es ist dieselbe Regel — nicht zwei.

4. Was Vovado kostet

Nichts. Es gibt keine kostenpflichtigen Zusatzfunktionen, kein Abo, keine bezahlten Vorteile und keine Werbung. Das ist eine Entscheidung und keine Einführungsaktion: Vovado läuft auf einer Maschine, die der Gemeinschaft gehört, und wird daraus bezahlt.

5. Verfügbarkeit

Es gibt keine zugesagte Verfügbarkeit. Vovado kann für Wartung, Umbauten oder wegen Störungen ausfallen, und einzelne Funktionen können sich ändern oder wegfallen.

Verlass dich nicht als einzige Ablage auf Vovado. Was dir wichtig ist — Bilder, Dateien, Verläufe —, solltest du auch woanders haben.

6. Was hier nicht geht

Nicht erlaubt ist insbesondere:

  • rechtswidrige Inhalte — darunter Volksverhetzung, Beleidigung, Bedrohung, Verleumdung, Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen
  • andere belästigen, bedrängen, blossstellen oder gezielt verfolgen, auch über mehrere Konten hinweg
  • fremde Daten veröffentlichen — Adressen, Telefonnummern, Bildschirmfotos privater Gespräche
  • Inhalte hochladen, an denen du keine Rechte hast
  • Schadsoftware, Betrugsversuche, Spam und Massenwerbung
  • sich als jemand anderes ausgeben — auch nicht als Team von Vovado oder RETOV
  • Sperren umgehen, den Dienst automatisiert abgreifen oder mit Anfragen überlasten, Sicherheitsmassnahmen aushebeln

Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen werden ohne Rückfrage gelöscht und den Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Dabei bleibt es, egal in welchem Zusammenhang sie stehen.

7. Deine Inhalte gehören dir

An dem, was du schreibst, hochlädst oder sprichst, ändert sich nichts: die Rechte bleiben bei dir. Vovado bekommt nur das, was zum Betrieb nötig ist — das Recht, deine Inhalte zu speichern, zu übertragen und den Leuten anzuzeigen, für die du sie bestimmt hast. Dazu gehören technische Kopien wie Vorschaubilder oder umgerechnete Tonspuren.

Dieses Recht ist einfach, nicht ausschliesslich, nicht übertragbar und endet, wenn der Inhalt gelöscht wird. Es wird für nichts anderes benutzt: keine Werbung, kein Verkauf, keine Weitergabe an Dritte, kein Training von KI-Modellen.

8. Server haben ihre eigenen Regeln

Wer einen Server anlegt, bestimmt darin die Regeln, die Rollen und die Rechte und kann Leute verwarnen oder hinauswerfen. Diese Regeln gelten zusätzlich zu diesen Bedingungen und dürfen ihnen nicht widersprechen. Für das, was auf einem Server geschieht, ist zuerst sein Team zuständig — den Anbieter erreichst du, wenn dort niemand reagiert oder wenn es um Rechtswidriges geht.

9. Moderation: was es wirklich gibt

Bei einem Verstoss kann Folgendes geschehen: ein Inhalt wird entfernt, ein Konto wird verwarnt, in einem Server werden Rechte entzogen, jemand wird aus einem Server ausgeschlossen, oder ein Konto wird gesperrt. Welche Massnahme greift, richtet sich danach, wie schwer der Verstoss wiegt und ob er sich wiederholt.

Automatisch prüft nur der Automod, und nur dort, wo ein Serverbesitzer ihn eingeschaltet hat: Nachrichtenflut, zu viele Erwähnungen, Links, eine selbst gepflegte Wortliste und auffällig viele Beitritte in kurzer Zeit. Im Auslieferungszustand ist davon nichts an. Über eine Sperre entscheidet immer ein Mensch.

Was es NICHT gibt: keine Sortierung von Nachrichten nach Empfehlung, keine Auswertung deiner Inhalte für Werbung, keine Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken.

10. Melden und widersprechen

Am schnellsten geht es in Vovado selbst: Rechtsklick auf die Nachricht → „Melden". Von aussen oder ohne Konto per E-Mail an missbrauch@vovado.de — mit Angabe, WO der Inhalt steht und WARUM er rechtswidrig ist. Das ist das Meldeverfahren nach Artikel 16 des Digital Services Act.

Wird ein Inhalt entfernt oder ein Konto gesperrt, sagen wir der betroffenen Person den Grund (Artikel 17 DSA). Wer die Massnahme für falsch hält, kann ihr binnen sechs Monaten widersprechen — formlos an dieselbe Adresse. Der Widerspruch wird von einem Menschen angesehen, nicht von einem Programm, und war die Massnahme falsch, wird sie zurückgenommen.

11. Haftung

Vovado wird unentgeltlich bereitgestellt. Der Anbieter haftet deshalb nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit (§ 521 BGB entsprechend).

Unberührt davon bleibt die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für arglistig verschwiegene Mängel, aus einer übernommenen Garantie und nach dem Produkthaftungsgesetz. Diese Haftung lässt sich nicht ausschliessen — und dieser Absatz versucht es auch nicht.

Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur im Rahmen des Absatzes oben und nur bis zu dem Aufwand, der bei ordnungsgemässer eigener Sicherung zur Wiederherstellung nötig gewesen wäre. Siehe Punkt 5: halte wichtige Sachen auch woanders vor.

12. Für fremde Inhalte

Für Inhalte, die Nutzerinnen und Nutzer hier veröffentlichen, ist der Anbieter nicht verantwortlich, solange er davon keine Kenntnis hat (§§ 7 bis 10 DDG, Artikel 6 DSA). Sobald er von einem rechtswidrigen Inhalt erfährt, entfernt er ihn. Eine Pflicht, alle Inhalte von sich aus zu durchsuchen, besteht nicht und ist nach Artikel 8 DSA auch ausdrücklich nicht vorgesehen.

13. Konto beenden

Du kannst dein Konto jederzeit in den Einstellungen löschen, ohne Frist und ohne Begründung. Was dabei mit deinen Nachrichten geschieht, entscheidest du beim Löschen; die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von zwei Wochen kündigen. Bei einem schweren Verstoss gegen diese Bedingungen — insbesondere bei rechtswidrigen Inhalten oder bei Angriffen auf den Dienst — kann er ihn fristlos beenden. Auch dann gilt Punkt 10: du erfährst den Grund und kannst widersprechen.

14. Änderungen dieser Bedingungen

Diese Bedingungen können sich ändern, wenn sich Vovado ändert oder die Rechtslage es verlangt. Änderungen werden mindestens vier Wochen vorher in Vovado angekündigt. Widersprichst du nicht bis zum Wirksamwerden, gelten sie als angenommen; darauf wird in der Ankündigung eigens hingewiesen. Widersprichst du, kannst du dein Konto zum selben Zeitpunkt beenden — und der Anbieter ebenso.

15. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Bist du Verbraucherin oder Verbraucher, bleiben die zwingenden Schutzvorschriften des Staates, in dem du wohnst, davon unberührt, und es gilt der gesetzliche Gerichtsstand — diese Bedingungen vereinbaren keinen anderen.

Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG). Die Online-Streitbeilegungsplattform der Europäischen Kommission wurde am 20. Juli 2025 eingestellt; ein Verweis darauf wäre ein Verweis ins Leere.

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Rest wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Diese Bedingungen sind nach bestem Wissen zusammengestellt. Sie sind keine Rechtsberatung.

Stand: 12. September 2026ImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenKonto löschenZurück