VOVADO

Schutz von Kindern

Diese Seite beschreibt Vovados Standards gegen sexuellen Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern (englisch CSAE). Sie gilt für alles, was über Vovado läuft — Nachrichten, Bilder, Dateien, Sprach- und Videogespräche, Profile und Servernamen.

Was verboten ist

Ausnahmslos und ohne Ermessensspielraum verboten sind:

  • jede Darstellung sexuellen Missbrauchs von Kindern, in jeder Form — Bild, Video, Zeichnung, Text, Ton;
  • sexualisierte Darstellungen von Minderjährigen, auch gezeichnete, erzeugte oder „nur gespielte";
  • das Anbahnen sexuellen Kontakts zu Minderjährigen („Grooming"), einschliesslich des Versuchs, ein Gespräch dorthin zu lenken;
  • Erpressung mit Aufnahmen („Sextortion"), auch der Versuch;
  • das Weitergeben, Suchen, Anbieten oder Verlinken solcher Inhalte — auch ausserhalb von Vovado;
  • Rollenspiel, das Minderjährige sexualisiert. Vovado ist eine Plattform für Rollenspiel-Gemeinschaften; diese Grenze gilt dort genauso, und „es ist doch nur gespielt" ist keine Erklärung.

Verboten ist der Inhalt, nicht erst der Schaden. Es kommt nicht darauf an, ob jemand ihn gesehen hat, ob er öffentlich stand oder nur in einer Unterhaltung zu zweit.

Wie man es meldet

In der App: auf einer Nachricht das Menü öffnen → Melden → Grund Darstellung von Missbrauch. Das geht in Kanälen und in Direktnachrichten, auf allen Geräten, und ohne dass der Gemeldete davon erfährt.

Beim Melden wird eine Abschrift gesichert. Sie bleibt, auch wenn der Gemeldete die Nachricht sofort löscht — wer gemeldet wird, löscht als Erstes, und eine Akte, die dann leer ist, taugt nichts.

Ohne Konto oder von aussen: missbrauch@vovado.de. Dieses Postfach liest ein Mensch. Schreib, wo es steht (Servername, Kanal, Benutzername) und was zu sehen war — schick die Inhalte nicht mit.

Gefahr im Verzug: wenn ein Kind in unmittelbarer Gefahr ist, wähle zuerst die 110. Wir sind kein Notruf.

Was danach passiert

Meldungen mit diesem Grund werden in der Betreiberansicht hervorgehoben und vorrangig bearbeitet. Wir sind eine kleine Gemeinschaft und halten uns nicht rund um die Uhr besetzt; wir sehen in der Regel täglich nach.

Bestätigt sich eine Meldung, geschieht ohne Abwägung: der Inhalt wird entfernt, das Konto dauerhaft gesperrt, und der Vorgang wird den zuständigen Behörden angezeigt. Es gibt dafür keine Verwarnung und keine zweite Chance.

Beweismittel werden für die Anzeige gesichert und nur den Behörden zugänglich gemacht — nicht anderen Mitgliedern, nicht Serverbetreibern.

In Deutschland sind das die Polizei und das Bundeskriminalamt. Hinweise nimmt auch die Internet-Beschwerdestelle entgegen: internet-beschwerdestelle.de.

Wer hier sein darf

Vovado ist nichts für kleine Kinder. Unter 16 Jahren braucht die Nutzung die Zustimmung der Eltern (Artikel 8 DSGVO); unter 13 Jahren ist sie nicht gestattet.

Wir prüfen das Alter nicht technisch und behaupten das auch nicht. Wird uns bekannt, dass ein Konto einem Kind unter 13 gehört, wird es geschlossen und die Daten werden gelöscht.

Was Serverbetreiber tun müssen

Wer auf Vovado einen Server betreibt, ist für ihn mitverantwortlich. Wer solche Inhalte duldet, sie nicht entfernt oder Meldungen ignoriert, verliert seinen Server — und bei Beteiligung sein Konto.

Die Betreiber von Vovado können den Inhalt jedes Kanals einsehen. Das geschieht nicht im Vorbeigehen: jeder einzelne Blick wird protokolliert und ist für alle Betreiber nachlesbar. Wer alles sehen darf, muss dabei selbst sichtbar sein.

Wen man erreicht

Zuständige Stelle für Meldungen nach diesen Standards: missbrauch@vovado.de

Anbieter: René Hufeisen, 42369 Wuppertal. Die vollständige Anschrift und alle Betreiber stehen im Impressum.

Stand: 15. September 2026.

Stand: 12. September 2026ImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenKonto löschenZurück